Vorname, Nachname: Mariia Hraffad
Land, Stadt: Ukraine, Pereschepyne, Kropyvnytskyi
E-Mail: miss.mariia.ua@gmail.com
Telefon: +380683756325
Betrugsschema:
Warnung: Dieses Profil dokumentiert einen gemeldeten Dating-Scam-Fall unter dem Namen Mariia Hraffad. Nach der Meldung wurde ein gefälschter ukrainischer Reisepass verwendet. Der Kontakt soll über InternationalCupid begonnen haben und auch auf RussianFlirting aufgetaucht sein.
Die Person oder Gruppe hinter dem Profil gab sich angeblich als Opfer der russischen militärischen Aggression gegen die Ukraine aus. Zusätzlich wurden Zahlungsdaten übermittelt. Das Geld sollte nach der Meldung auf das Konto eines angeblichen „Freundes“ geschickt werden, unter anderem über PayPal.
Wenn Ihnen dieser Name, diese Fotos, der ukrainische Pass, das Profil „Missmariia“, die PayPal-Adresse cifrof5165@gmail.com oder eine ähnliche Kriegsopfer- und Zahlungsgeschichte begegnet ist, sollten Sie kein Geld senden, bevor Identität, Dokumente, Fotos, Profil und Zahlungsweg geprüft wurden.
Gemeldete Profildaten
| Name | Mariia Hraffad |
|---|---|
| Name im ukrainischen Dokument | Графад Марія / Hraffad Mariia |
| Profilname | Missmariia |
| Gemeldete Plattformen | InternationalCupid, RussianFlirting |
| Gemeldetes Land | Ukraine |
| Geburtsdatum im Dokument | 29.04.1990 |
| Geburtsort im Dokument | Kirovohrad, Ukraine |
| Gemeldetes Dokument | Ukrainischer Reisepass, gemeldet als gefälscht |
| Gemeldete PayPal-Adresse | cifrof5165@gmail.com |
| Gemeldetes Betrugsschema | Kriegsopfer-Geschichte, gefälschter ukrainischer Pass, Zahlung an angeblichen Freund, PayPal- und Bankdaten, möglicher Bildmissbrauch |
Zusammenfassung des gemeldeten Falls
Im gemeldeten Fall wurde ein Profil unter dem Namen Mariia Hraffad beziehungsweise Missmariia verwendet. Der Kontakt soll auf InternationalCupid begonnen haben. Zusätzlich wurde ein Profil auf RussianFlirting gemeldet.
Die Betrugsgeschichte basiert auf einer emotionalen Kriegsopfer-Erzählung. Solche Geschichten wirken besonders stark, weil sie Mitleid, Verantwortung und Zeitdruck erzeugen. In diesem Fall wurde außerdem ein angebliches Schadensfoto gezeigt, das die Notlage glaubwürdiger erscheinen lassen sollte.
Nach der Meldung sollte Geld nicht direkt an die angebliche Frau, sondern an einen „Freund“ geschickt werden. Die übermittelten Zahlungsdaten enthielten unter anderem eine PayPal-Adresse und Bankinformationen. Zahlungen an dritte Personen sind in Romance-Scams ein starkes Warnsignal.
Betrugsschema: Kriegsopfer-Geschichte und Zahlung an einen Freund
Das gemeldete Muster passt zu einem Notlagen- und Romance-Scam. Die angebliche Frau stellt sich als Opfer des Krieges dar, baut emotionale Nähe auf und nutzt Dokumente, Fotos und Zahlungsdaten, um die Geschichte glaubwürdig erscheinen zu lassen.
Typische Elemente in diesem Fall:
- Profil auf InternationalCupid und RussianFlirting,
- angebliche ukrainische Identität,
- gefälschter ukrainischer Reisepass,
- Kriegsopfer- oder Fluchtgeschichte,
- angebliches Schadensfoto als emotionaler Beweis,
- Zahlung an einen angeblichen Freund,
- PayPal-Adresse und Bankdaten,
- möglicher Missbrauch fremder Fotos.
Diese Kombination ist besonders riskant. Wenn eine Person im Dating-Kontext Krieg, Notlage, Dokumente und Geldforderungen verbindet, sollte der gesamte Fall geprüft werden, bevor irgendeine Zahlung erfolgt.
Gefälschter ukrainischer Reisepass
Im Fall wurde ein ukrainischer Reisepass unter dem Namen Mariia Hraffad vorgelegt. Der Pass wurde als gefälscht gemeldet. Ein Passbild kann in Dating-Scams gezielt eingesetzt werden, um Zweifel zu reduzieren.
Ein ukrainischer Pass im Chat beweist jedoch nicht automatisch:
- dass der Pass echt ist,
- dass die Person im Chat die Passinhaberin ist,
- dass das Foto im Dokument nicht manipuliert wurde,
- dass die Dating-Profilfotos zur realen Person gehören,
- dass die Kriegsopfer-Geschichte stimmt,
- dass eine Geldforderung berechtigt ist.
Wenn Ihnen ein ukrainischer Pass in einem ähnlichen Fall geschickt wurde, ist die Überprüfung eines ukrainischen Passes der wichtigste erste Schritt.
RussianFlirting und InternationalCupid als Plattformkontext
Dating-Plattformen wie InternationalCupid oder RussianFlirting können echte Profile enthalten. Gleichzeitig können sie von Betrügern genutzt werden, um Männer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gezielt anzusprechen.
Ein Profil auf einer bekannten Plattform ist kein Identitätsbeweis. Entscheidend ist, ob Name, Fotos, Dokumente, Chatverlauf, Zahlungsdaten und Online-Spuren zusammenpassen.
Wenn ein Profil schnell auf E-Mail, Telegram, WhatsApp oder direkte Zahlung wechselt, steigt das Risiko deutlich.
PayPal- und Bankdaten als Warnsignal
Im gemeldeten Fall wurden handschriftliche Zahlungsdaten übermittelt. Nach der Meldung sollte das Geld über PayPal an cifrof5165@gmail.com oder über Bankdaten eines angeblichen Freundes laufen.
Das ist kritisch aus mehreren Gründen:
- der Zahlungsempfänger ist nicht eindeutig die Person im Dating-Profil,
- Zahlungen an Dritte verschleiern die tatsächliche Struktur,
- Bank- und PayPal-Daten können zu Mittelsmännern gehören,
- die Rückverfolgung wird schwieriger,
- nach der ersten Zahlung können weitere Forderungen folgen.
Senden Sie kein Geld an angebliche Freunde, Verwandte, Agenturen oder fremde Konten, bevor der Fall geprüft wurde.
Möglicher Bildmissbrauch
Nach der Meldung wurden Fotos verwendet, die offenbar mit einer bekannten öffentlichen Person beziehungsweise Schauspielerin in Verbindung gebracht werden. Solche Bilder können in Romance-Scams missbraucht werden, um ein attraktives und glaubwürdiges Profil aufzubauen.
Wichtig: Die Frau auf den Fotos kann selbst Opfer von Bildmissbrauch sein und muss nichts mit dem Betrug zu tun haben. Der Betrüger kann eine völlig andere Person oder eine organisierte Gruppe sein.
Wenn Sie prüfen möchten, ob Fotos aus einem Dating-Profil gestohlen oder unter anderen Namen verwendet wurden, nutzen Sie die Identifizierung anhand eines Bildes.
Rote Flaggen in diesem Fall
- Kriegsopfer-Geschichte im Dating-Kontext,
- angebliches Schadensfoto als emotionaler Beweis,
- gefälschter ukrainischer Reisepass,
- Profil auf mehreren Dating-Plattformen,
- Zahlung an einen angeblichen Freund,
- PayPal-Adresse und Bankdaten werden direkt übermittelt,
- möglicher Missbrauch fremder oder prominenter Fotos,
- unklare reale Identität hinter dem Profil.
Was Sie tun sollten, wenn Sie Kontakt mit diesem Profil hatten
- Senden Sie kein Geld über PayPal, Bankkonto, Western Union, MoneyGram oder Krypto.
- Sichern Sie alle Profil-Screenshots von InternationalCupid oder RussianFlirting.
- Speichern Sie Fotos, Passbilder, Zahlungsdaten, E-Mails und Chatverlauf.
- Löschen Sie keine Nachrichten.
- Prüfen Sie, ob die Fotos bereits unter anderen Namen verwendet wurden.
- Lassen Sie den ukrainischen Pass, die Zahlungsdaten, das Profil und die Fotos gemeinsam prüfen.
Wenn der Kontakt über eine Dating-Plattform lief, ist eine vollständige Profil- und Chatprüfung für Frauen aus Russland und der Ukraine sinnvoll.
Fazit
Der gemeldete Fall Mariia Hraffad zeigt ein klares Hochrisiko-Muster: Dating-Plattform, Kriegsopfer-Geschichte, gefälschter ukrainischer Pass, Zahlung an einen angeblichen Freund und möglicher Missbrauch fremder Fotos.
Wenn Ihnen eine ähnliche Geschichte erzählt wird, sollten Sie nicht zahlen. Zuerst müssen Profil, Fotos, Pass, Zahlungsdaten, Chatverlauf und Identität geprüft werden.
Haben Sie einen Pass, Ausweis, ein Visum, Ticket oder medizinisches Dokument erhalten?
Gefälschte Dokumente sind in russischen und ukrainischen Dating-Scams sehr häufig. Wir können prüfen, ob das Dokument echt oder gefälscht ist, und die Fälschungsmerkmale in einem schriftlichen Bericht erklären.
Russischen Reisepass prüfen | Ukrainischen Reisepass prüfen | Schengen-Visum prüfen
Finden Sie heraus, ob Ihr Online-Kontakt echt ist
Senden Sie uns Fotos, Dokumente, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Dating-Profil, Telegram, WhatsApp oder Zahlungsforderungen. Wir prüfen Identität, Dokumente, Online-Spuren und Betrugsrisiko, bevor Sie weiteres Geld senden.