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Ivan Listrov Profilfoto im Warnprofil zu Dating-Betrug

Vorname, Nachname: Ivan Listrov

Land, Stadt: Russland, Kazan

E-Mail: ivanlystrov3@gmail.com

Betrugsschema:

Ivan Listrov ist ein Warnprofil in unserer Schwarzen Liste. Der gemeldete Fall betrifft einen angeblichen russischen Staatsbürger aus Kasan, Kommunikation über WhatsApp und E-Mail, eine Geschichte über politische Flucht nach Frankreich sowie eine Geldforderung für Flugtickets, Visum und Reiseorganisation.

Bei der Prüfung stellte sich heraus, dass der übermittelte russische Pass auf den Namen Ivan Baranov gefälscht war. Die verwendete Identität war nach den vorliegenden Informationen erfunden, die Dokumente waren manipuliert.

Bekannte Angaben im Fall Ivan Listrov

  • Name / Alias: Ivan Listrov
  • Name im übermittelten Pass: Ivan Baranov / Иван Александрович Баранов
  • Angegebener Ort: Kasan, Russland
  • Angegebene Adresse: St. Gorkovskoe SH. 31/12 KV
  • E-Mail-Adressen: ivanlystrov3@gmail.com, notikovivan@gmail.com
  • Kommunikation: WhatsApp und E-Mail
  • Gemeldete Forderung: ca. 600 EUR für Flugtickets über die Türkei nach Frankreich
  • Dokument: gefälschter russischer Inlandspass

Gemeldetes Betrugsschema

Nach Angaben des Opfers trat Ivan Listrov als angeblicher politischer Flüchtling aus Russland auf. Er behauptete, vor der „Diktatur in Russland“ und dem Krieg in der Ukraine fliehen zu wollen und sich in Frankreich niederlassen zu müssen.

Nach etwa zwei Wochen intensiver Kommunikation, einschließlich mehrerer Videoanrufe, bat er um finanzielle Hilfe. Die Forderung lag bei etwa 600 EUR. Das Geld sollte angeblich für flexible Flugtickets über die Türkei nach Frankreich verwendet werden.

Die Geschichte wurde dadurch glaubwürdiger gemacht, dass konkrete Alltagsdetails genannt wurden: Einkommen, Miete, Lebenshaltungskosten, fehlender Betrag und angebliche Rückerstattung durch eine Agentur, falls das Visum nicht ausgestellt werde.

Beispiel der Geldforderung

In der Kommunikation wurde erklärt, dass die gesamte Reise etwa 1.200 EUR koste. Angeblich seien bereits ungefähr 650 EUR vorhanden, sodass noch etwa 550 bis 600 EUR fehlten.

Zusätzlich wurden monatliche Ausgaben genannt: 40.000 Rubel Gehalt, 20.000 Rubel Miete, 15.000 Rubel für Essen, Strom und Wasser. Solche detaillierten Zahlen sollen die Geschichte realistisch wirken lassen und beim Opfer das Gefühl erzeugen, nur noch den letzten fehlenden Teil zahlen zu müssen.

Warum die Flüchtlings- und Reisegeschichte verdächtig ist

Geschichten über Flucht, politische Verfolgung, Krieg, Visum, Tickets und Geldmangel sind im Romance Scam besonders wirksam. Sie verbinden emotionale Nähe mit scheinbar nachvollziehbarer Dringlichkeit.

Typische Warnzeichen in diesem Fall:

  • intensiver Kontakt innerhalb kurzer Zeit;
  • mehrere Videoanrufe als Vertrauensaufbau;
  • dramatische politische Fluchtgeschichte;
  • Geldforderung für Tickets, obwohl das Visum noch nicht ausgestellt war;
  • Behauptung, eine Agentur würde Geld bei Visa-Ablehnung zurückerstatten;
  • gefälschter russischer Pass;
  • mehrere E-Mail-Adressen;
  • gut vorbereitete, charmante und geduldige Kommunikation.

Gefälschter russischer Pass im Fall Ivan Listrov

Der übermittelte russische Pass war auf den Namen Ivan Baranov ausgestellt. Bei der Prüfung wurde festgestellt, dass dieses Dokument gefälscht war. Damit ist der Fall nicht nur ein Chat- oder Reisebetrug, sondern auch ein klarer Dokumentenfall.

Bei russischen Pässen sollten nicht nur Name und Foto betrachtet werden. Wichtig sind auch Nummernlogik, Ausstellungsbehörde, Behördencode, MRZ-Zeile, Fotoqualität, Stempel, Schriftbild und der Zusammenhang mit der erzählten Geschichte.

Wenn Ihnen ein ähnlicher Pass geschickt wurde, ist eine russische Passüberprüfung sinnvoll.

Warum Videoanrufe keine Garantie sind

In diesem Fall fanden nach Angaben des Opfers mehrere Videoanrufe statt. Trotzdem war die Identität nicht echt. Das ist wichtig: Ein Videoanruf kann helfen, aber er beweist nicht automatisch Name, Dokumentenechtheit, Absichten oder die Wahrheit der Geschichte.

Professionelle Scammer arbeiten heute mit echten Menschen, realistischen Szenarien und gut vorbereiteten Dokumenten. Gerade deshalb sollte ein Videoanruf niemals als alleiniger Beweis reichen.

WhatsApp, E-Mail und Social Engineering

Der Betrüger trat laut Meldung charmant, humorvoll und überzeugend auf. Genau das ist typisch für Social Engineering. Das Ziel ist nicht nur, eine Geschichte zu erzählen, sondern Vertrauen, Sympathie und Verantwortungsgefühl aufzubauen.

Die Kommunikation sollte das Opfer dazu bringen, nicht mehr nüchtern zu prüfen, sondern emotional zu handeln. Für die Analyse solcher Nachrichten ist auch die Seite Lügen erkennen beim Dating mit russischen Frauen relevant.

Visa-, Flug- und Türkei-Route als Betrugsmuster

Die behauptete Reise über die Türkei nach Frankreich ist ein typisches Element in internationalen Dating-Scams. Betrüger nutzen komplexe Routen, Agenturen, flexible Tickets und angebliche Visa-Probleme, um Zahlungen zu begründen.

Besonders kritisch ist es, wenn:

  • Tickets bezahlt werden sollen, bevor das Visum sicher ist;
  • eine Agentur als vertrauenswürdige Zwischenstelle erwähnt wird;
  • der Betrag als „letzter fehlender Teil“ dargestellt wird;
  • das Opfer eine schnelle Entscheidung treffen soll;
  • nach der ersten Zahlung neue Kosten folgen könnten.

Wenn zusätzlich ein Visum gezeigt wird, sollte eine Überprüfung des Schengen-Visums erfolgen.

Fotos und Identität prüfen

Zum Fall liegt auch ein Profilfoto vor. Die Person auf dem Foto kann real sein. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass der Name, der Pass oder die Geschichte wahr sind.

Wenn Sie dieselben oder ähnliche Fotos erhalten haben, ist eine Identifizierung anhand des Fotos sinnvoll.

Was Sie tun sollten, wenn Sie mit Ivan Listrov Kontakt hatten

Wenn Sie mit einer Person unter dem Namen Ivan Listrov, Ivan Lystrov oder mit den E-Mail-Adressen ivanlystrov3@gmail.com oder notikovivan@gmail.com Kontakt hatten, sichern Sie alle vorhandenen Belege.

  • Profilfotos und Screenshots;
  • WhatsApp-Chat und E-Mail-Verlauf;
  • alle E-Mail-Adressen und Telefonnummern;
  • übermittelte Passbilder oder andere Dokumente;
  • Nachrichten mit Reise-, Visa- oder Fluggeschichten;
  • Zahlungsaufforderungen und Zahlungsdaten;
  • Belege, falls bereits Geld gesendet wurde.

Was Sie nicht tun sollten

  • Senden Sie kein Geld für Tickets, Visum oder Agenturkosten ohne Prüfung.
  • Vertrauen Sie nicht allein auf Videoanrufe.
  • Verlassen Sie sich nicht auf einen zugesendeten Passscan.
  • Schicken Sie keine Kopie Ihres eigenen Ausweises.
  • Akzeptieren Sie keine neue Zahlung als „letzten Schritt“ vor der Reise.

Wenn bereits Geld gesendet wurde

Wenn bereits Geld überwiesen wurde, dokumentieren Sie den Fall vollständig. Wichtig sind Zahlungsbelege, Chatverläufe, E-Mails, Telefonnummern, Dokumente und alle Aussagen zur angeblichen Reise nach Frankreich.

Wenn ein finanzieller Schaden entstanden ist, kann ein strukturierter rechtlicher Fahrplan sinnvoll sein. Dafür ist die Seite Liebesschwindlerin zur Verantwortung ziehen relevant.

Schwarze Liste und weitere Prüfung

Dieses Profil ist Teil der Schwarzen Liste. Die Liste hilft dabei, Namen, Fotos, E-Mail-Adressen, Dokumente und Betrugsmuster schneller zu erkennen.

Wenn Sie zusätzliche Informationen zu Ivan Listrov, Ivan Baranov, den genannten E-Mail-Adressen oder ähnlichen Dokumenten haben, sollte der Fall anhand konkreter Belege geprüft werden.

FAQ zu Ivan Listrov

Beweist der Name Ivan Listrov allein einen Betrug?

Nein. Entscheidend sind die konkreten Hinweise: gefälschter russischer Pass, Reisegeschichte, E-Mail-Kontakte, Geldforderung und der Zusammenhang des Falls.

Was ist in diesem Fall besonders verdächtig?

Besonders verdächtig ist die Kombination aus politischer Fluchtgeschichte, Geldforderung für Flugtickets, gefälschtem russischem Pass und intensiver emotionaler Kommunikation.

Ist ein Videoanruf ein sicherer Beweis?

Nein. Auch echte Videoanrufe beweisen nicht automatisch Name, Pass, Identität oder ehrliche Absichten.

Warum ist die Ticket-Geschichte riskant?

Weil Geld für flexible Tickets verlangt wurde, obwohl das Visum noch nicht ausgestellt war. Solche „letzten Reisekosten“ sind ein häufiges Muster im Romance Scam.

Was sollte ich prüfen lassen?

Prüfen lassen sollten Sie Pass, Fotos, E-Mail-Adressen, WhatsApp-Chat, Reisegeschichte, mögliche Visa-Dokumente und Zahlungsforderungen.

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Haben Sie einen Pass, Ausweis, ein Visum, Ticket oder medizinisches Dokument erhalten?

Gefälschte Dokumente sind in russischen und ukrainischen Dating-Scams sehr häufig. Wir können prüfen, ob das Dokument echt oder gefälscht ist, und die Fälschungsmerkmale in einem schriftlichen Bericht erklären.

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