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Alina Velychko alias „Donna“ – Romance-Scam mit Visakosten und angeblichem Solvenznachweis

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Frau, die sich als Alina Velychko ausgibt, bei einer Kleiderausgabe mit ukrainischer Flagge

Vorname, Nachname: Alina Velychko

Land, Stadt: Ukraine, Cherkasy

Betrugsschema:

Gemeldete Identitäts- und Kontaktdaten

  • Verwendeter Name: Alina Velychko
  • Alias: Donna
  • Angeblicher Wohnort: Kiew, Ukraine
  • Angegebenes Geburtsdatum: 12.03.1991
  • E-Mail-Adresse: alinavelychko75@gmail.com
  • Angegebene Adresse: Anna-Achmatowa-Straße 13, Kiew
  • IBAN: UA443077700000026207521123025
  • Bank: JSC „Accent-Bank“
  • SWIFT-Code: UKCBUAUK
  • Angebliche Reisepassnummer: GE490376

Gemeldetes Betrugsschema

Der Kontakt begann über eine Dating-Plattform. Die Frau schrieb den Mann zunächst unter dem Namen „Donna“ an. Kurz danach erklärte sie, dass das Dating-Profil angeblich einer Freundin gehöre und ihr richtiger Name Alina sei. Sie behauptete, in Kiew zu leben und als freiberufliche Innenarchitektin zu arbeiten.

Bereits während der ersten Gespräche erklärte sie, für eine ernsthafte Beziehung bereit zu sein und bei dem richtigen Mann die Ukraine verlassen zu wollen. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich die Kommunikation zu einer sehr intensiven Online-Beziehung.

Die Frau, die sich als Alina Velychko ausgab, schrieb täglich zahlreiche liebevolle und teilweise sexuelle Nachrichten. Sie verwendete Bezeichnungen wie „mein geliebter Steinbock“, sprach über Heirat, ein gemeinsames Zuhause und eine Zukunft in Großbritannien. Sie behauptete außerdem, ihren Eltern von der Beziehung erzählt und deren Zustimmung erhalten zu haben.

Zur Verstärkung des Vertrauens schickte sie regelmäßig Selfies, Bilder aus Kiew und Fotos, die sie vor zerstörten Gebäuden oder bei einer humanitären Hilfsaktion zeigen sollten. Außerdem fanden mehrere Videoanrufe statt. Dadurch entstand beim Betroffenen der Eindruck, dass es sich um eine reale Frau und eine ernsthafte Beziehung handelte.

Eine reale Person in einem Videoanruf ist jedoch kein Beweis dafür, dass ihr Name, ihr Wohnort, ihre Dokumente oder ihre Absichten wahr sind. Wer eine ähnliche Bekanntschaft hat, sollte die ukrainische Frau auf der Dating-Website überprüfen lassen, bevor Geld überwiesen oder eine gemeinsame Reise geplant wird.

Erste Geldforderung: Reisepass, Versicherung und Tickets

Nachdem eine starke emotionale Bindung aufgebaut worden war, begann die angebliche Vorbereitung einer Reise nach Großbritannien. Am 15. Juni 2026 behauptete Alina, mehr als eine Stunde mit einem Mitarbeiter der ukrainischen Migrationsbehörde gesprochen zu haben.

Nach ihrer Darstellung benötigte sie zunächst einen internationalen Reisepass, eine medizinische Bescheinigung, eine Reiseversicherung sowie Zug- und Flugtickets. Sie nannte unter anderem folgende Kosten:

  • 15.000 Hrywnja für Reisepass, medizinische Unterlagen, Versicherung und weitere Formalitäten;
  • 2.000 Hrywnja für die Fahrt nach Warschau;
  • 8.000 Hrywnja für einen Flug von Warschau nach Großbritannien.

Anschließend übermittelte sie ihre Bankverbindung bei der JSC „Accent-Bank“ und bat nach der Überweisung ausdrücklich um einen Zahlungsbeleg. Als Begründung behauptete sie, die Bank benötige diesen Beleg zur Bekämpfung von Geldwäsche.

Der Mann überwies daraufhin Geld. Die Empfängerin bestätigte mehrfach, dass die einzelnen Zahlungen angekommen seien. Sie versprach, das Geld ausschließlich für die gemeinsame Reise und die notwendigen Dokumente zu verwenden.

Der angeblich neu ausgestellte Reisepass

Am 24. Juni 2026 schickte sie ein Foto eines angeblich neu ausgestellten ukrainischen Reisepasses. Das Dokument enthält den Namen Alina Velychko, das Geburtsdatum 12. März 1991 und die Passnummer GE490376. Als Ausstellungsdatum ist der 24. Juni 2026 angegeben.

Das Passfoto wurde als Beweis dafür verwendet, dass die Reisevorbereitungen tatsächlich vorankamen. Die Echtheit des Dokuments kann jedoch nicht allein anhand eines Fotos oder der Behauptungen der Absenderin bestätigt werden.

Ein ukrainischer Reisepass sollte vor jeder Zahlung unabhängig untersucht werden. Unser Service kann einen ukrainischen Reisepass prüfen und unter anderem Dokumentaufbau, Passnummer, ausstellende Behörde, MRZ, Sicherheitsmerkmale und mögliche Bildmanipulationen analysieren.

Identifizierung der Person auf den Fotos

Unserem Team ist es gelungen, die auf den eingesandten Fotos gezeigte Person erfolgreich zu identifizieren. Die Ergebnisse unserer Recherche bestätigen, dass sich die Person auf den Bildern einer realen Identität zuordnen lässt.

Die vollständigen verifizierten Daten werden aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen nicht öffentlich in diesem Profil veröffentlicht. Gegen eine zusätzliche Gebühr sind wir bereit, dem Betroffenen die überprüften Informationen zur tatsächlichen Identität der abgebildeten Person bereitzustellen.

Bei vergleichbaren Fällen können wir eine Person anhand ihrer Fotos identifizieren und die gefundenen Identitätsangaben sowie passende öffentlich zugängliche Online-Profile überprüfen.

Zweite Geldforderung: angeblicher Finanzierungsnachweis für das Visum

Noch am selben Tag berichtete Alina von einer neuen angeblichen Visumsanforderung. Sie behauptete, für einen britischen Besuchervisumantrag Kontoauszüge vorlegen und ihre finanzielle Leistungsfähigkeit nachweisen zu müssen.

Zunächst erklärte sie, dass sich mindestens 6.000 britische Pfund auf ihrem Konto befinden müssten. Mit einem Sponsorenschreiben des Mannes könne der notwendige Betrag angeblich auf 5.000 Pfund reduziert werden.

Sie betonte mehrfach, dass dieses Geld nicht ausgegeben werde. Es müsse lediglich vorübergehend auf ihrem Konto liegen, damit sie einen Kontoauszug erhalten und ihre Zahlungsfähigkeit gegenüber den britischen Behörden nachweisen könne.

Als der Mann Zweifel äußerte und selbst Informationen zu den britischen Visabestimmungen suchte, bestand sie darauf, ihre Angaben stammten von offiziellen Behörden. Sie warnte davor, nach anderen Möglichkeiten zu suchen, da dies angeblich schwerwiegende Folgen für den Visumantrag haben könne.

Danach wurden weitere Teilzahlungen vorgenommen. Am 24. Juni bestätigte sie beispielsweise den Eingang von 57.000 Hrywnja beziehungsweise etwa 1.270 US-Dollar. In den folgenden Tagen meldete sie wiederholt den Eingang weiterer Beträge und erklärte, es fehlten nur noch 1.000 Pfund und später nur noch 500 Pfund.

Sexuelle Nachrichten und Zukunftsversprechen während der Zahlungen

Parallel zu den Geldforderungen wurden die romantischen und sexuellen Nachrichten deutlich intensiver. Die Frau beschrieb ausführlich ein zukünftiges gemeinsames Leben, eine mögliche Heirat, Reisen und intime Treffen.

Die finanziellen Forderungen wurden regelmäßig mit Liebeserklärungen, Fotos, Videoanrufen und konkreten Versprechen einer baldigen Anreise nach Großbritannien verbunden. Dadurch wurde der Eindruck erzeugt, dass nur noch eine letzte Zahlung zwischen dem Paar und einem persönlichen Treffen stand.

Dieses Muster ist besonders gefährlich, weil nicht nur gefälschte Profile, sondern auch reale Frauen bewusst an einem Romance-Scam beteiligt sein können. Eine erfolgreiche Videoverbindung beweist lediglich, dass die Person auf den Bildern existiert. Sie bestätigt weder die vorgelegte Identität noch die angeblichen Reisepläne oder die Verwendung des überwiesenen Geldes.

Die Geschichte vom verschwundenen Geld

Am 15. Juli 2026 behauptete Alina zunächst, zur Bank zu fahren, um die benötigten Unterlagen für ihren Visumantrag abzuholen. Wenige Stunden später erklärte sie unter Tränen, sie habe „alles ruiniert“.

Nach ihrer neuen Geschichte hatte sie das gesamte Geld an eine andere Person oder Organisation überwiesen, die ihr angeblich bei der Erstellung des Finanzierungsnachweises helfen sollte. Das Geld sei danach verschwunden.

Sie behauptete, bei der Polizei Anzeige erstattet zu haben. Die ukrainische Polizei habe ihr angeblich erklärt, dass eine Rückerstattung nicht garantiert werden könne und die Untersuchung mehrere Monate dauern könne.

Als der Mann Kontoauszüge und konkrete Transaktionsnachweise verlangte, erklärte sie zunächst, nicht zu wissen, wo diese Informationen zu finden seien. Danach behauptete sie, ihr Bankkonto sei gesperrt und sie habe keinen Zugriff auf die Transaktionsübersicht.

Der Betroffene gab im Chat an, insgesamt etwa 5.000 britische Pfund geschickt zu haben. Ein persönliches Treffen oder eine Reise nach Großbritannien fand nicht statt.

Auffällige Merkmale dieses Romance-Scams

  • Kontaktaufnahme unter dem Namen „Donna“ und spätere Änderung der Identität zu Alina Velychko;
  • Behauptung, das Dating-Profil einer Freundin benutzt zu haben;
  • sehr schneller Aufbau einer intensiven Liebesbeziehung;
  • tägliche Liebeserklärungen, Zukunftsversprechen und Gespräche über Heirat;
  • regelmäßige Fotos und Videoanrufe zur Vertrauensbildung;
  • Geschichten über Krieg, Drohnenangriffe, Stromausfälle und die gefährliche Lage in Kiew;
  • angeblich dringende Kosten für Reisepass, Versicherung, Zugfahrt und Flugticket;
  • nach der ersten Zahlung eine wesentlich höhere Forderung für einen angeblichen Solvenznachweis;
  • Aufteilung der geforderten Summe in mehrere kleinere Überweisungen;
  • ständige Behauptung, dass nur noch eine letzte Zahlung fehle;
  • sexuelle Nachrichten und Fotos während der Zahlungsphase;
  • nach Erreichen der Zielsumme die Geschichte vom verschwundenen oder gestohlenen Geld;
  • keine nachvollziehbaren Kontoauszüge oder vollständigen Transaktionsbelege;
  • kein persönliches Treffen trotz umfangreicher Zahlungen.

Warnung vor vergleichbaren Fällen

Videoanrufe, Selfies und ein Foto eines Reisepasses beweisen nicht, dass die erzählte Lebensgeschichte, die Dokumente oder die finanziellen Forderungen wahr sind. Überweisen Sie niemals Geld für angebliche Visa, Finanzierungsnachweise, Reisepässe, Versicherungen oder Flugtickets, bevor die Identität der Person und sämtliche Dokumente unabhängig überprüft wurden.

Wenn eine Frau bereits über Liebe, Heirat oder eine gemeinsame Zukunft spricht und gleichzeitig Geld verlangt, können Sie ihr Profil, ihre Fotos, Dokumente, Kontaktdaten und Online-Spuren über unsere vollständige Überprüfung ukrainischer Frauen auf Dating-Websites untersuchen lassen.

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